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Wäschewaschen - meine-welt-rettung

Wäschewaschen

Wäschewaschen belastet grundsätzlich unsere Umwelt, auch mit Öko-Waschmittel!

Drei Aspekte spielen eine entscheidende Rolle beim Wäschewaschen:

1. Wasserverbrauch

Wasser ist eines unserer kostbarsten Güter, was  wir auch zukünftig am steigenden Preis erleben werden.

  • darum nicht unnötig Wäschewaschen
  • Waschmaschine voll beladen

 2. Waschmittel

  • nach dem Verschmutzungsgrad dosieren (meist etwas weniger verwenden, als der Hersteller angibt)
  • entsprechend der Wasserhärte dosieren (diese bitte bei Ihrem Wasserversorgungsunternehmen erfragen)

Wasserhärtebereich 1  (weiches Wasser) erfordert die geringste Waschmittelmenge

  • Flüssigwaschmittel enthalten mehr Tenside, darum Pulver verwenden
  • sinnvoll ist es, ein Baukastensystem zu verwenden, bei dem ein Basiswaschmittel, Enthärter und Bleichmittel getrennt verwendet werden und man diese nach dem realen Bedarf kombinieren kann, dadurch erreicht man nur eine notwendige Umweltverschmutzung, denn jedes Waschen verschmutzt die Umwelt
  • Verzicht auf Weichspüler

„Das Umweltbundesamt hat 1998 für das EU-Umweltzeichen mehr als die Hälfte der in Europa angebotenen Waschmittel hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen beim Waschen in einer nicht öffentlichen Studie bewertet. Kriterien waren dabei unter anderem:

  • Gesamtchemikalienmenge pro Waschgang
  • die pro Waschgang eingesetzten Inhaltsstoffe hinsichtlich ihrer Entfernungsmöglichkeit in Kläranlagen und ihrer Giftigkeit gegenüber Wasserorganismen
  • lösliche sowie unlösliche anorganische Stoffe
  • nicht bioabbaubare organische Stoffe
  • von den sauerstoffzehrenden Organismen benötigter Sauerstoff.

Im Ergebnis ordnen sich einzelne Waschmitteltypen nach ihrer Umweltbelastung so ein, dass folgende Reihenfolge erkennbar ist:

  • Waschmittel im Baukastensystem (bei sachgemäßer Anwendung geringste Umweltbelastung)
  • Kompakte pulverförmige Colorwaschmittel
  • Kompakte pulverförmige Vollwaschmittel
  • Herkömmliche pulverförmige Vollwaschmittel („Jumbo”)
  • flüssige Vollwaschmittel (höchste Umweltbelastung)

Die Übergänge sind dabei fließend. Einige der Colorwaschmittel (kompakte Pulver) erreichen die relativgeringe Umweltbelastung der Baukastensysteme.“ (www.umweltbundesamt.de, 2013)

Ein weiteres Kriterium für das richtige Waschmittel sind Öko-Label. Die Waschmittel müssen bestimmte Kriterien erfüllen, um mit solch einem Öko-Label ausgestattet zu werden (z.B.: Ecocert und Eco Garantie). Auf jeden Fall schont man die Umwelt mit solch einem Waschmittel stärker, was die Anwendung eines solchen sinnvoll macht. Eine Verschmutzung unserer Umwelt findet aber trotzdem statt. Eine gute Orientierung gibt die Seite Ökotest.

3. Energie

  • Temperaturwahl grundsätzlich so niedrig wie möglich
  • Verzicht auf Vorwäsche
  • Verzicht auf elektrische Wäschetrocknung

 

Ein weiteres Problem ist die Verwendung von Palmöl unter anderem auch in Waschmitteln, was dramatisch die Zerstörung von Urwäldern fördert. Diese Produkte sollten konsequenterweise auch gemieden werden. Es ist nur oft schwerlich zu erkennen, welches Öl die Anbieter verwenden, wenn nicht explizit eine andere Sorte (bspw. Sonnenblumenöl) angegeben ist. Es hilft hierbei sich zu informieren, bspw.: hier

 

Quellen:
Umweltbundesamt 2013 (http://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/wasch-reinigungsmittel/umweltbewusst-waschen-reinigen)
http://www.greenpeace.de/themen/waelder/die_fantastischen_sieben/artikel/tipps_fuer_verbraucher/

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